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Arbeitsweise
Im Gegensatz zu der Arbeitsweise in Zeichnung und Malerei vor 1999, als die Bildkomposition mir als oberstes Gesetz galt, suche ich heute in der Bildhauerei die Verbindung von gestalterischen und schamanischen Methoden.
Das bedeutet, dass ich anstrebe möglichst viel "Geist" in die Skulptur einfliessen zu lassen. Es geht hierbei nicht um mich sondern darum, dass das Wesenhafte des Dargestellten durch die Skulptur fühlbar wird.
Daher ist es immer eine Gratwanderung zwischen den physischen Aspekten der Gesetze der Materialverarbeitung und Komposition und des sich Hingeben in die Führung des Geistigen.
Ich bemerke dabei immer wieder, dass rein gedankliche und strikte geplante Skulpturen viel weniger Leben in sich tragen, als die aus dieser geistigen Verbindung heraus geschaffenen Werke
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